UX-Prinzipien
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Millers Gesetz

Millers Gesetz stammt von dem Psychologen George A. Miller. Er hat herausgefunden, dass Menschen sich nur etwa 7 (plus oder minus 2) Dinge gleichzeitig merken können. Das ist wichtig für Webdesign, User Experience Design und Usability.

Hier sind ein paar Beispiele, wie du Millers Gesetz nutzen kannst

  1. Menüs auf Webseiten: Halte Menüs übersichtlich. Nimm nicht mehr als 7 Punkte rein. So finden Nutzer leichter, was sie suchen.
  2. Formulare: Bei Formularen, benutze nicht zu viele Felder. Beschränke dich auf die wichtigsten. Das macht es einfacher auszufüllen.
  3. Informationen auf einer Seite: Überlade eine Webseite nicht mit Infos. Zeige nur die wichtigsten Punkte. So behalten Nutzer besser den Überblick.
  4. Produkte in einem Online-Shop: Zeige nicht zu viele Produkte auf einmal. Gruppiere sie in Kategorien. Das macht die Auswahl leichter.
  5. Schritte in einem Prozess: Wenn du einen Prozess hast, wie zum Beispiel eine Bestellung, halte die Schritte einfach. Mehr als 7 Schritte können verwirrend sein.

Wann du Millers Gesetz besonders beachtet werden muss

Millers Gesetz solltest du besonders beachten, wenn es darum geht, Informationen klar und verständlich zu präsentieren. Hier ein paar detaillierte Beispiele:

  1. Beim Design von Dashboards: Stell dir vor, du gestaltest ein Dashboard für eine App. Hier solltest du nicht zu viele Daten auf einmal zeigen. Wähle die wichtigsten 5 bis 9 Informationen aus. So behält der Nutzer den Überblick und versteht alles besser.
  2. In Präsentationen oder Slideshows auf Webseiten: Wenn du eine Slideshow machst, überlade sie nicht mit Text oder Bildern. Zeige auf jedem Slide nur einen Hauptpunkt. So kann sich der Betrachter besser darauf konzentrieren.
  3. Bei der Gestaltung von Listen oder Menüs: Hast du schon mal ein Menü auf einer Webseite gesehen, das total lang und unübersichtlich war? Das ist nicht gut. Beschränke dich auf maximal 7 Hauptpunkte. Falls nötig, unterteile sie in Unterkategorien.
  4. In Online-Formularen: Wenn Nutzer ein Formular ausfüllen sollen, mach es ihnen leicht. Verwende nicht mehr als 7 Felder pro Abschnitt. Bei längeren Formularen, teile sie in Abschnitte ein.
  5. In E-Mails oder Newslettern: Wenn du eine E-Mail oder einen Newsletter schreibst, halte dich kurz. Stelle nur die wichtigsten 3 bis 7 Punkte vor. So können die Leser die Informationen besser erfassen.

Indem du Millers Gesetz beachtest, hilfst du den Nutzern, sich besser zu orientieren und Informationen leichter aufzunehmen. Das macht deine Webseite, App oder dein Design benutzerfreundlicher.